Persönliche Rückblende auf das 
DFM-Logo 6. Museumsfest
des
Deutschen Feuerwehrmuseums
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Vom 26. bis 27. Juni 1999 veranstaltete das Deutsche Feuerwehrmuseum in Fulda sein 6. Museumsfest unter dem Motto: Feuerwehrfahrzeuge auf Daimler-Benz. Hierzu reisten die Teilnehmern aus nah und fern an. 
So lang es nahe, als Besitzer eines Daimler-Benz Feuerwehroldtimer (siehe Bild rechts) an diesem Fest teilzunehmen. 
Dies ist es auch die beste Gelegenheit, mit anderen Besitzern von Feuerwehroldtimer ins Gespräch zu kommen. Ein wichtiges Thema unter den Oldtimerfans war hierbei die Neuregelung für die Zulassung von Feuerwehroldtimern. 
LF 8 in Fulda

Als ich um 9.30 nach einer Fahrt von 138 km (Fahrzeit von 2 Std : 15 min) am Samstag in Fulda angekommen war und noch nicht einmal richtig aus meinen Oldtimer ausgestiegen war, stand schon der erste Fotograf da, um mein Fahrzeug abzulichten. 

Kurz nach 10 Uhr eröffnete der Präsident des DFV Gerhard Schäuble das Museumsfest. Im Anschluß stellte der Leiter des Museums, Rolf Schamberger, die einzelnen Handruckspritzen und Feuerwehroldtimer vor. Gegen 11 Uhr starteten mehrere Oldtimer zum Korso durch die Innenstadt von Fulda.

Blick von oben Im Gegenzug einer Spende für das Feuerwehrmuseum konnte man an einer Drehleiterfahrt (DLK 23-12 von Metz auf Mercedes Atego Fahrgestell) teilnehmen und somit einen Ausblick auf das Museumsfest und die Stadt Fulda von oben werfen. 

Speziell für die Fotofreunde wurden einige der Oldtimer zum besseren Fotografieren einzelnen auf ein angrenzendes Feld gefahren. Das Bild links zeigt die Schar von Fotografen beim Ablichten des ehemaligen Kranwagen der Berufsfeuerwehr Offenbach.  Fotoecke

Handdruckspritze Am Samstag Nachmittag standen die Vorführungen der historischen Handdruckspritzen auf dem Programm. Bei diesen sommerlichen Temperaturen gab es für den einen oder anderen auch mal eine feuchte Abkühlung.

Fachvorträge

Für Interessierte wurden am Sonntagmorgen zwei Fachvorträge angeboten. Im ersten Vortrag schilderte Rolf Schamberger (Leiter des Feuerwehrmuseums Fulda) und Herr Belk vom Institut für Konservierung und Restauration den Weg bei der Restauration der sogenannten Prager Spritze.
Im Anschluß referierte Thomas Knauf (ein bekannter Restaurator von Feuerwehroldtimern) über die Gesichtspunkte, die bei einer detailgetreuen Restauration zu beachten sind. Folgende Punkte wurden hierbei herausgestellt: 
 

  • Wie war die Geschichte des Fahrzeuges? 
  • Welche Unterlagen vom Fahrzeug sind noch vorhanden 
  • In welchen Zustand (Auslieferung oder Ausmusterung) soll das Fahrzeug erhalten werden?

Während der beiden Tage wurde die Dampfdruckspritze des Museums (rechts im Bild) zusammen mit der restaurierten Prager-Spritze vorgeführt. Dampfdruckspritze

Das nächste Museumsfest soll wieder im Juni 2001 in Fulda stattfinden bzw. in einen Intervall von zwei Jahren.

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Erstellt am 14.07.1999 ; Autor: Thorsten Kampe
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